Ernest Clark
Geboren am 12. Februar 1912 in Paddington, London, England, UK, gestorben am 11. November 1994.
Der angesehene Bühnenschauspieler Ernest Clark war dem britischen Fernsehpublikum vor allem durch seine Rolle als mürrischer „Sir Geoffrey Loftus“ in der langjährigen Comedyserie „Doctor“ der 1970er-Jahre bekannt.
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Clark wurde in Maida Vale als Sohn eines Baumeisters geboren und besuchte die Marylebone Grammar School. Seinen ersten Job hatte er als Reporter bei einer Lokalzeitung; außerdem war er ein begeisterter Laienschauspieler.
Seinen ersten professionellen Auftritt hatte er 1937 am Festival Theatre in Cambridge. In den 1930er- und 40er-Jahren war er fast ununterbrochen auf den Bühnen des Londoner West End zu sehen. 1950 erntete er in New York für seine Darstellung in T. S. Eliots „The Cocktail Party“ begeisterte Kritiken.
Als vielseitiger Filmschauspieler verkörperte er meist kühle, verschlossene Charaktere in britischen Kriegsfilmen.
Er war von 1964 bis 1969 Vizepräsident und von 1970 bis 1973 Präsident der britischen Schauspielergewerkschaft Equity. Als wortgewandter, offener und oft geistreicher Kommentator der Schauspielbranche setzte er sich stets für einen regulierten Zugang zu dem von ihm als „überfüllt“ bezeichneten Berufsstand ein.
Clarks erste beiden Ehen wurden geschieden. Seine dritte Ehefrau war Julia Lockwood, die Tochter des britischen Filmstars Margaret Lockwood.